GESCHICHTE

 
Die bereits 1367 beurkundete Schottersmühle wurde auch Schauders- oder Schattenmühle genannt.
Einige leiten den Namen von dem Charakter der Gegend her, der hier nach ihrer Meinung schaudererregend sein soll. Andere glauben, weil sie von der Gebirgskette sehr beschattet wird, nannte man sie Schattenmühle.
Woher die Namen auch stammen mögen, das reizvolle Engelhardsberger- oder Schotterstal übt auf Besucher einen gewissen Zauber aus.
 
1898 war der damalige Mühlenbesitzer und Müller Hans Bergeat der Erste, der im Wiesenttal Strom erzeugte,
 und dafür die ihm zur Verfügung stehende Wasserkraft der Wiesent nutzte. Wenn man bedenkt, dass Thomas A. Edison 1882 das erste öffentliche Kraftwerk in New York in Betrieb nimmt und  ein Hans Bergeat 1898 der erste Stromerzeuger in der Fränkischen Schweiz war!
War dies nicht ein enormer Fortschritt?
1968 wurde der Mühlenbetrieb stillgelegt. Jedoch für den Eigenbedarf an Strom knarrte das Mühlenrad noch bis 1981.
 Das Licht in der 150 Jahre alten Gaststube,die heute noch fast unverändert ist, flackerte zwar ab und zu,
doch das machte die Athmosphäre noch romantischer.
Heute steht die Schottersmühle unter Denkmalschutz, genau wie das vor der Mühle stehende Kreuz, dass Hans Bergeat 1836 schuf.

 



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